
Mit den Veränderungen an den Immobilienmärkten entwickeln sich auch die Technologien weiter, die sie unterstützen. Heute betrachten 66 % der Immobilienunternehmen Technologie als zentralen Bestandteil der Geschäftsstrategie und nicht nur als ein IT-Problem. Darüber hinaus haben mittlerweile 71,6 % der Unternehmen cloudbasierte CRM-Tools zur Verwaltung ihrer Kundenbeziehungen eingeführt, was die Verschiebung hin zu digitalisierten Abläufen unterstreicht. Trotz dieser Dynamik nutzen 61 % der Unternehmen nach wie vor veraltete Systeme, und 37,3 % verlassen sich weiterhin auf lokal installierte Software, was die Zugänglichkeit von Daten einschränkt, operative Silos schafft und Einblicke in die Performance beeinträchtigt.
Experten für Gewerbeimmobilien, darunter Fondsmanager, Asset Manager sowie Objekteigentümer und -betreiber, brauchen mehr als nur unterschiedliche Tools. Sie benötigen eine umfassende, skalierbare Plattform, die ihren Investitionszielen und der Komplexität ihrer Betriebsabläufe gerecht wird. In diesem Blogbeitrag stellen wir die sieben wesentlichen Funktionen vor, die bei der Auswahl einer Lösung für das Investment und Property Management im Vordergrund stehen sollten, und beleuchten wichtige Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt.
1. Umfassendes Property und Finanzmanagement
Die Verwaltung eines Immobilienportfolios umfasst mehrere Phasen – Erwerb, Entwicklung, Vermietung, Betrieb, Wertsteigerungen und schließlich Veräußerung. Viele Unternehmen nutzen jedoch nach wie vor isolierte Lösungen, um diese Prozesse zu verwalten.
Fragen Sie sich selbst:
- Unterstützt Ihre Property-Management-Plattform alle Objekttypen, oder lässt sie sich skalieren, um neue Assets in Ihr Portfolio zu integrieren – etwa Handels-, Industrie-, Wohn- oder Mischnutzungsimmobilien?
- Kann sie den gesamten Investitionslebenszyklus verwalten, von der Akquise bis zur Veräußerung von Objekten?
- Verbindet sie Finanzplanung, Projektentwicklung, Vermietung, Mieterbeziehungen und Instandhaltungsprozesse miteinander?
Warum das wichtig ist:
Eine Komplettlösung wie die Commercial Suite von Yardi, die Büro-, Handels- und Industrieobjekte abdeckt, bietet Immobilienunternehmen End-to-End-Tools für den gesamten Lebenszyklus von Objekten. Sie eliminiert Datenduplikate, vereinfacht die Verwaltung, unterstützt Kapitalprojekte, ermöglicht vorbeugende Instandhaltung und verbessert den Überblick über Akquisitionspipelines. Durch die Bereitstellung einer einheitlichen Übersicht über die Portfolioqualität trägt die Plattform zu einer fundierteren Entscheidungsfindung bei und stellt sicher, dass alle Stakeholder – von Vermietern über Asset Manager bis hin zu Fondsverwaltern – auf die gleichen Daten zugreifen.
2. Die richtige Grundlage für die Einführung von KI im Unternehmen schaffen
Einheitliche Datenumgebungen sind sowohl für den operativen Erfolg als auch für Innovationen von entscheidender Bedeutung. Die Grundlage für eine erfolgreiche unternehmensweite Einführung von KI sind zentralisierte, strukturierte Daten. Laut einer Umfrage von Morgan Stanley lassen sich 37 % aller Aufgaben im Immobilienwesen durch KI automatisieren, was einem Effizienzpotenzial in Höhe von 34 Milliarden US-Dollar entspricht. Fragmentierte Systeme behindern jedoch weiterhin die Datenanalyse, verzögern die Berichterstattung und erschweren die Einführung von KI.
Fragen Sie sich selbst:
- Sind Ihre Daten zentralisiert und in Echtzeit zugänglich?
- Unterstützt Ihre Property- und Asset-Management-Software fortschrittliche Analysen und bedarfsgerechte Automatisierung?
- Sind Sicherheits-, Back-up- und Governance-Protokolle vorhanden?
Warum das wichtig ist:
Zentralisierte Daten ermöglichen es Unternehmen, Echtzeit-Dashboards und umsetzbare KPIs bereitzustellen, und bereiten den Weg für die zukünftige Einführung von KI. Lösungen wie Yardi Data Connect konsolidieren Betriebs-, Vermietungs-, Finanz- und Investorendaten auf einer einzigen Plattform, ermöglichen erweiterte KI-Funktionen und erleichtern die Entscheidungsfindung. Da mehr als 79 % der führenden britischen Immobilienunternehmen die Einführung von KI planen und weitere 60 % davon ausgehen, dass dies erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb in Form von verbesserter Datenanalyse bis hin zur Prozessautomatisierung haben wird, ist die Schaffung einer zentralen Informationsquelle wichtiger denn je.
Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen von Datenfragmentierung und damit verbundene Leistungseinbußen in unserem neuesten Blogbeitrag über die Vorteile der digitalen Transformation.
3. Nahtlose Integration in Buchhaltungs- und Betriebssysteme
Nicht integrierte Tools führen oft zu Dateninkonsistenzen und betrieblichen Ineffizienzen. Rund 58,2 % der Unternehmen stellen derzeit von lokaler auf cloudbasierte Buchhaltungssoftware um, was den Bedarf an vollständig integrierten Lösungen unterstreicht.
Fragen Sie sich selbst:
- Ist Ihre Plattform für das Immobilien-Investment-Management in der Lage, Daten auf Objekt- und Fondsebene ohne manuelle Abstimmung zu konsolidieren?
- Können Sie Kapitalkonten, Ausschüttungen und Berichterstattung auf derselben Property-Management-Plattform verwalten?
- Unterstützt die Immobilien-Investment-Software komplexe Finanzstrukturen?
Warum das wichtig ist:
Die nahtlose Integration in Immobilien-Investment-Software reduziert Risiken, verbessert die Genauigkeit und beschleunigt die Berichterstattung. Mit Yardi Investment Accounting beispielsweise werden operative und Buchhaltungsfunktionen in einem einzigen Ökosystem integriert. Die Lösung unterstützt automatisierte Kapitalabrufe, Berechnungen nach dem Waterfall-Prinzip, das Management von Ausschüttungen und mehrstufige Investitionsstrukturen – und ist dabei direkt mit den Betriebsdaten von Yardi Voyager verknüpft. Diese Integration eliminiert Datenduplikate, erhöht die Genauigkeit und verkürzt die Zeit für die Erstellung von Berichten. Außerdem erhalten Entscheidungsträger einen klaren Überblick über die Finanzlage, was sowohl das Risikomanagement als auch die Transparenz für Investoren verbessert.
4. Skalierbarkeit über Assetklassen, Strukturen und Regionen hinweg
Da Unternehmen ihre Investitionsstrategien und Portfolios über Regionen, Währungen und Assetklassen hinweg diversifizieren, müssen sich auch ihre Technologien weiterentwickeln. 30 % der CIOs geben an, dass sie mehr als 20 % ihres Budgets für veraltete Technologien aufwenden – was ihre Fähigkeit einschränkt, schnell auf Marktveränderungen oder Änderungen in der Betriebsstruktur zu reagieren.
Fragen Sie sich selbst:
- Ist Ihre Property-Management-Plattform über internationale Regionen, Währungen und Rechtsstrukturen hinweg skalierbar?
- Unterstützt sie mehrschichtige Kapitalstrukturen, Joint Ventures und Mischimmobilien?
- Deckt sie unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen ab?
Warum das wichtig ist:
Skalierbare Plattformen ermöglichen es Unternehmen, zu wachsen, ohne bei jeder Marktveränderung in neue Technologien reinvestieren zu müssen. Die anpassungsfähige Architektur von Yardi unterstützt Expansionen ins Ausland und multistrukturelle Investitionsmodelle und hilft Unternehmen dabei, neue Produkte zu lancieren, neue Märkte zu erschließen und die Einhaltung lokaler Vorschriften zu gewährleisten.
5. Compliance und regulatorische Berichterstattung
Angesichts der zunehmenden regulatorischen Anforderungen durch SFDR, INREV und andere Rahmenwerke steht Compliance für Gewerbeimmobilienmanager an erster Stelle. Manuelle Berichterstattungsmethoden, die oftmals auf Tabellenkalkulationen basieren, sind jedoch nicht nur zeitaufwendig, sondern auch fehleranfällig.
Fragen Sie sich selbst:
- Kann Ihre Asset-Management-Software SFDR-, INREV- und andere regulatorische Berichte automatisch erstellen?
- Ermöglicht sie die Rückverfolgbarkeit von Daten und Prüfpfade?
- Lässt sie sich an neue Compliance-Standards anpassen?
Warum das wichtig ist:
Integrierte Berichterstattungstools reduzieren die Abhängigkeit von Drittanbietern und verringern das Risiko, gegen Vorschriften zu verstoßen. Die fortschrittlichen Berichtsfunktionen von Yardi automatisieren die Offenlegung gemäß den wichtigsten globalen Rahmenwerken und bieten anpassbare Vorlagen, terminierte Bereitstellung und vollständige Prüfpfade. Durch die Eliminierung manueller Tabellenkalkulationen und die Einführung einer konsistenten, zentralisierten Berichterstattung können sich Teams mehr auf die strategische Planung und Analyse konzentrieren, anstatt zeitaufwendige Verwaltungsaufgaben zu erledigen.
6. Nachgewiesene Erfolgsbilanz und kontinuierlicher Support
Bei der Auswahl der richtigen Plattform geht es auch darum, den richtigen Partner zu finden. Laut einer Studie von hitech kann eine mangelhafte Integration Unternehmen jährlich 15 Millionen US-Dollar kosten – was die Produktivität senkt, die Kundenzufriedenheit beeinträchtigt und zu Umsatzverlusten führt.
Fragen Sie sich selbst:
- Bietet Ihr Anbieter umfassende Onboarding- und Schulungsmaßnahmen an?
- Sind Live-Support sowie Self-Service-Ressourcen verfügbar?
- Gibt es regelmäßige Produktaktualisierungen und Möglichkeiten für Feedback?
Warum das wichtig ist:
Technologie ist nur so effektiv wie ihre Umsetzung. Die Zusammenarbeit mit einem bewährten Partner für Immobilientechnologie wie Yardi stellt sicher, dass Ihr Unternehmen den vollen Wert seiner Investition ausschöpft und den Entwicklungen am Markt immer einen Schritt voraus ist.
Wenn Sie weitere Unterstützung bei der Suche nach einer Property-Management-Lösung benötigen, die Ihre geschäftlichen Anforderungen erfüllt, laden Sie unsere Checkliste herunter oder kontaktieren Sie unser Team, um zu erfahren, wie die speziell für die Immobilienbranche entwickelte Cloud-Software von Yardi Ihre Abläufe optimieren kann.