Der Digitalisierungszustand der Branche ist vielfach erforscht und beschrieben. Vorhergesagte Durchbrüche haben sich oft als verfrühte Hoffnungen erwiesen. Seltsam, liegen doch die Vorteile kaum irgendwo so klar auf der Hand wie in diesem Wirtschaftssektor: etwa Prozessvereinfachung, Kostenminimierung, Kundenzufriedenheit und innovationsgetriebene Geschäftsmodelle. Digitale Gebäudeintelligenz ist zudem angesichts der regulatorischen Anforderungen im Zeichen von Umwelt und Klimaschutz ein Muss für Betreiber und Verwalter.
Doch nun vermitteln Experten und aktuelle Studien glaubhaft den Eindruck, dass der Digitalisierungsprozess in der Immobilienbranche langsam vorankommt.
„Die KI-unterstützte Mensch-Maschine-Kollaboration wird sich auch durchsetzen, weil sie so offensichtlich Mehrwert generiert: Statt etwa für einen Leerstandsreport von Mitarbeiten den Informationen aus den Menüs des ERP-Systems zusammenstellen zu lassen, werden Unternehmen in nicht ferner Zeit die KI quasi per Einzeiler damit beauftragen, den Report mithilfe erlernter Verfahren automatisiert zu erstellen. Je mehr KI-Anwendungsfelder erschlossen werden, desto größer wird in den Unternehmen die Motivation zur durchgehenden Prozessdigitalisierung werden.“
Richard Gerritsen, Senior Director Europe bei Yardi